Jeder kann ein paar winzige Perlen in die Schüssel geben.
Doch was können wir nur damit machen? Was ist das überhaupt?
Die Kinder beginnen zu philosophieren. Tolle Aussagen entstehen dabei:
„So sind sie viel zu klein zum Spielen.“
„Die Perlen haben Formen wie Kreise.“
„Wir wollen die Perlen größer machen!“
„Ja, die Perlen wachsen lassen!“
Aber wie können wir das nur machen? Die Kinder denken weiter nach und entdecken auf dem Tisch eine Kanne mit Wasser. Schnell wird ihnen klar, dass das Wasser mit in die Schüssel mit den Perlen muss. Jeder gibt einen Schluck Wasser mit der Pipette hinzu. Schon diese Aufgabe ist gar nicht so einfach. Wie benutzt man eigentlich eine Pipette richtig? Nach ein paar Versuchen gelingt es aber jedem. Die Schüssel füllt sich und schon nach ein paar Minuten entdecken die Kinder, dass sich die Perlen verändern.
„Die Perlen werden größer!“
„Voll wie ein Regenbogen.“
„Die trinken das Wasser.“
„Wasser ist eingezogen.“
„Durchsichtig sind sie.“
Wir merken aber schnell, dass das Wasser noch nicht ausreicht und deshalb gießen wir nun mit der Kanne noch mehr Wasser zu den Perlen. Nach einem kurzen Moment der Inne und weiterer Betrachtung und Staunen, wandert die Schüssel mit den Wasserperlen einmal im Kreis herum. Denn erfühlen wollen wir sie natürlich auch.
Auch hier gehen die Gedankengänge der Kinder weiter:
„Die sehen schleimig aus.“
„Fühlt sich wie eine Massage für den Finger an.“
„Ganz schön weich.“
„Ganz schön nass.“
„Wie Glibber.“
„Sehen schrumplig aus.“
„Sind flutschig.“
„Ist ganz klebrig.“
Gemeinsam beschließen wir, dass wir die Wasserperlen im weiteren Tagesverlauf beobachten, bevor sie auf dem Aktionstablett zum Experimentieren bereit stehen.